User loginNavigation |
Kohlenberg, Ein Drink mit den Mördern - Interview mit Paul RusesabaginaKohlenberg, Kerstin. "Ein Drink mit den Mördern." Interview mit Paul Rusesabagina. Zeit 7 (2005). Während des Völkermordes 1994 in Ruanda rettete Paul Rusesabagina 1268 Menschen. Er brachte sie in seinem Hotel unter und verhandelte geschickt mit den Milizen. Der Spielfilm über seine Geschichte ist für den Oscar nominiert und läuft auf der Berlinale. Gespräch mit einem Helden DIE ZEIT: Sie sind in Ruanda geboren, in Nairobi auf die Hotelfachschule gegangen, haben mehr als tausend Menschen vor dem Tode bewahrt, sind in Brüssel Taxi gefahren, und nun verfilmte der Nordire Terry George Ihre Lebensgeschichte Hotel Rwanda. Wer sind Sie, Herr Rusesabagina? Paul Rusesabagina: Ich bin immer stolz darauf gewesen, ein Hotelmanager zu sein. ZEIT: Wenn der Hotelmanager jetzt seine Augen schließt und an Ruanda denkt, was sieht er? Rusesabagina: Ich sehe tote Menschen. ZEIT: Was fühlen Sie? Rusesabagina: Mitleid. ZEIT: Und was hören Sie? Rusesabagina: Das Schmatzen der Hunde, die sich über tote Körper hermachen. Sonst ist es vollkommen still. Dieses Geräusch habe ich gehört, als ich 1994 mit meiner Frau in mein Heimatdorf fuhr, um nach ihrer Mutter und meinem Bruder zu sehen. Mein Bruder hatte den Völkermord überlebt, meine Schwiegermutter wurde mitsamt einer Tochter und sechs Enkeln umgebracht. Ich habe mich hingesetzt, und plötzlich war der Gedanke in meinem Kopf: Wenn ich jetzt ein Gewehr hätte, dann wäre ich in der Lage, jemanden zu töten. ZEIT: Sie gelten als der Oskar Schindler Ruandas. Nachdem das Flugzeug des Diktators Habyarimana, der gerade ein Abkommen über die Machtteilung zwischen Tutsi und Hutu unterzeichnet hatte, abgeschossen wurde, gab man den Tutsi die Schuld, und in Ruanda begann ein Völkermord von unglaublichem Ausmaß, dem nicht nur Tutsi, sondern auch gemäßigte Hutu zum Opfer fielen. Ihr Hotel war in dieser Zeit so etwas wie ein schützender Käfig, in dem Hutu und Tutsi gemeinsam saßen, Militärs und Zivilisten, und alle haben zusammen überlebt. Wie ging das? Rusesabagina: Hauptsächlich durch Reden. Ich liebe Ruanda, ich liebe die Berge, ich liebe das Klima, und ich habe früher auch die Menschen gemocht. Aber während des Genozids wurde ich sogar von meinen Freunden enttäuscht. Die Menschen haben sich über Nacht verändert. Am 7. April 1994, dem ersten Tag des Genozids, habe ich gesehen, wie Nachbarn andere Nachbarn umbrachten. Ich traute meinen Augen nicht. Diese Bilder haben mich gelehrt, anders über die Menschen zu denken. An diesem Tag habe ich mein Vertrauen in die Menschen verloren. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass ein Gentleman seine Krawatte gegen eine Machete eintauscht. ZEIT: Wenn Sie das Vertrauen in die Menschheit verloren haben, wie haben Sie es fertig gebracht, den Menschen in Ihrem Hotel zu helfen? Rusesabagina: Kurz nachdem das Töten in Ruanda begann, schickten die Hutu-Milizen mir 20 Soldaten nach Hause, um mich in das Hôtel des Diplomates zu bringen. Ich war zu der Zeit noch Manager in dem Hotel, und die Milizen wollten ihr Hauptquartier darin errichten. Meine Frau und unsere vier Kinder sowie 26 Nachbarn hielten sich damals in meinem Privathaus auf. Diese Leute konnte ich einfach nicht zurücklassen, sie wären mit Sicherheit getötet worden. Also nahm ich sie im Minibus des Hotels mit. Aber auf unserem Weg sah ich, dass der Jeep der Miliz vor uns rechts ranfuhr und mir ein Zeichen gab, ebenfalls anzuhalten. Ein junger Soldat sprang heraus und gab mir eine Waffe. Er sagte: »Weißt du, dass wir alle anderen Manager in diesem Land schon umgebracht haben?« Ich sagte: »Nein, das wusste ich nicht.« – »Also«, sagte er, »zu deiner Information, wir haben alle Manager in diesem Land umgebracht. Aber du hast Glück, dich lassen wir heute leben, denn du sollst im Hotel die Türen und Keller öffnen, damit die Hutu-Milizen Essen und Getränke haben. Aber vorher nimm diese Waffe, und töte all deine Kakerlaken. Töte auch deine Frau und deine Kinder.« ZEIT:Ihre Frau ist Tutsi, Sie sind Hutu. Rusesabagina: Ich musste meinen Atem anhalten. Ich versuchte, ganz ruhig zu bleiben und mir den Soldaten genau anzusehen. ZEIT: War der Soldat jünger als Sie? Rusesabagina: O ja, er war vielleicht 20 oder 25 Jahre alt. Ich war damals 39, mein 40. Geburtstag fiel in die Zeit des Genozids, am 15. Juni 1994. Ich habe begonnen, mit dem Soldaten zu reden. Dass ich gar nicht wüsste, wie man so eine Waffe hielte, dass ich wirklich keinen Grund hätte, diese Menschen zu töten. Ich fragte ihn, ob der alte Mann im Minivan denn wirklich der Feind sei, gegen den sie kämpften. Ich habe ihm gesagt: Ich weiß, dass du Hunger hast und kein schönes Leben, aber dadurch, dass du diese Menschen tötest, wird es auch nicht besser. Ich habe zwei Stunden lang mit ihm verhandelt, dann habe ich ihm 500 Dollar in die Hand gedrückt und durfte die 26 Menschen mitnehmen. ZEIT: Warum hat sich dieser Mensch, der alle Macht über Sie hatte und der ohne zu zögern andere erschießt, auf eine zwei Stunden lange Verhandlung mit Ihnen eingelassen? Rusesabagina: In der Regel hat er offenbar geschossen, bevor jemand mit ihm reden konnte. Aber ich habe die Erfahrung gemacht: In der Sekunde, in der ein Mensch ein Gespräch akzeptiert, kann man nur gewinnen. Wer Verhandlungen akzeptiert, nähert sich der Vernunft. ZEIT: Sie haben zunächst das Hôtel des Diplomates für die Hutu-Regierung geöffnet. Ihr Arbeitgeber, die belgische Fluglinie Sabena, der das Hotel gehörte, bat Sie dann, ein anderes Hotel, das Mille Collines, zu übernehmen. Der dortige europäische Manager war evakuiert worden. Sie als Ruander dagegen nicht. Rusesabagina: Wirklich beschämend war, dass die UN-Soldaten die Flüchtlinge, die zu ihnen in Schulen und Kirchen geflohen waren, einfach alleine ließen. Als die UN-Blauhelme im April aus Ruanda abgezogen wurden, weil sie Angst vor zu vielen Toten hatten, baten die Menschen sie inständig: »Bitte nehmt uns mit, bitte, sonst werden uns diese Milizen umbringen.« Aber anstatt diese Flüchtlinge zu retten, haben die UN Hunde evakuiert. Ein europäischer Hund war wichtiger als ein ruandischer Mensch. ZEIT: Ihr Hotel Mille Collines wurde häufig von Hutu-Milizen besucht. Sie saßen dann mit den Tätern des Völkermordes an einem Tisch, mussten Ihre Gefühle im Zaum halten, um die Opfer, die in Ihr Hotel geflohen waren, nicht in Gefahr zu bringen. Wie hält man ein solches Rollenspiel über zweieinhalb Monate aus? Rusesabagina: Wissen Sie, wenn Sie jemand unter Kontrolle halten möchte, dann schicken Sie ihn nicht weg, dann holen Sie ihn möglichst nahe an sich ran. Nur so erfahren Sie, was er weiß, nur so wissen Sie, was er mag und was nicht. Die Flüchtlinge im Mille Collines waren zum Teil sehr bekannte Leute. Intellektuelle, Politiker, Ärzte, ehemalige Minister, prominente Geschäftsleute aus Kigali. Und jeder konnte sie dort sehen. Sie waren nicht versteckt. Zum Schluss, als das Mille Collines der einzige sichere Ort in Kigali zu sein schien, brachten sogar die Hutu-Milizen ihre Mütter zu mir. ZEIT: Wie muss man sich ein Gespräch zwischen Ihnen und dem Vizepräsidenten der Hutu-Miliz vorstellen? Rusesabagina: Es ging nie um persönliche Dinge. Der kam, bepackt mit Maschinenpistolen, Gewehren, Granaten, und wir haben mal eine halbe, mal eine Stunde lang über die aktuelle Lage geredet. Dazu gab es immer einen Drink. Man könnte in Ruanda niemals mit einem General reden, ohne ihm einen Drink anzubieten. Das Wichtige war aber das Reden, nicht der Alkohol. Keiner der Generäle, mit denen ich mich damals zum Reden hingesetzt habe, hat sich gegen mich gewendet. ZEIT: Wieso hat die Miliz Sie die ganze Zeit in Ruhe gelassen? Rusesabagina: Weil ich ihnen immer das Gefühl gegeben habe, dass sie die Chefs sind. Und das waren sie ja auch, sie haben die Lage kontrolliert. ZEIT: Wie gelangten all die Leute, deren Leben Sie retteten, in das Hotel? Rusesabagina: Ich hatte viele Kontakte. Manchmal habe ich sogar Soldaten geschickt, um sie zu holen. Einmal sollten sie eine bekannte Familie holen, Freunde von mir, zuerst holten sie die Eltern und am zweiten Tag die Kinder. Die Kinder wurden jedoch an einer Straßensperre festgehalten. Durch Zufall kam der Vizepräsident der Milizen an der Sperre vorbei und erkannte die Kinder. Er sagte zu den Soldaten an der Straßensperre: »Wusstet ihr nicht, dass die Franzosen uns Hilfe und Waffen verweigern, wenn wir nicht aufhören, Kinder zu erschießen?« ZEIT: Als die UN im April 1994 ihre Blauhelme bis auf eine kleine Truppe aus Ruanda abzogen – haben Sie da die Hoffnung verloren? Rusesabagina: Dieser Tag war ein Desaster. Die Tutsi haben sich nie gewehrt, nicht 1959, als die Kolonialmacht Belgien den Hutu-Aufstand gegen die Tutsi-Monarchie unterstützte, nicht nach der Unabhängigkeit 1962, dem Militärputsch 1973 und dem Bürgerkrieg 1990. 1994 sind sie zum ersten Mal nicht weggerannt, denn als sie 1993 sahen, dass die UN in unser Land kamen, um die Einhaltung eines Friedensabkommens zwischen den Hutu und den Tutsi zu überwachen, waren wir sehr zuversichtlich. Zu Unrecht. Als die UN das Land mitten im Genozid verließen, hatte die Miliz gewonnen. ZEIT: Sie haben Ihren Widerstand mit einem Faxgerät organisiert. Das hat die Miliz einfach so zugelassen? Rusesabagina: Als die Milizen sahen, dass ich mit der internationalen Gemeinschaft über das Telefon kommunizierte, schnitten sie natürlich die Telefonkabel durch. Aber sie wussten nicht, dass es noch ein weiteres Kabel gab, das nicht an die Hauptanlage angeschlossen war, und an dem eine Faxmaschine hing. Das war unsere Lebensversicherung. Von dort aus habe ich jede Nacht Faxe geschickt und Telefonanrufe geführt, ins französische Außenministerium, ins Weiße Haus. Immer nachts, weil man mich tagsüber hören konnte. ZEIT: Woher hatten Sie die ganzen Nummern? Rusesabagina: Ich war eben gut informiert. Ich hatte schon immer viele Verbindungen zur Elite meines Landes. ZEIT: Diese Verbindungen haben zweimal einen Angriff auf das Hotel verhindert. Rusesabagina: Am 13. Mai kam ein Leutnant sehr früh in unser Hotel. Ich hatte gerade erst die letzten Faxe geschickt und war schlafen gegangen. Der Leutnant rief mich in meinem Zimmer an und sagte, dass das Verteidigungsministerium ihn geschickt habe, damit sich alle Hotelbewohner innerhalb der nächsten halben Stunde vor dem Haus einfanden. Noch im Halbschlaf fing ich an zu verhandeln. »Sie wissen doch, dass diese Menschen alle Flüchtlinge sind, was soll ich ihnen denn sagen? Wohin werden sie gebracht, wie werden sie dahin gebracht, wer garantiert für ihre Sicherheit?« Aber er hatte keine Lust, sich das anzuhören. Er sagte nur: »Haben Sie verstanden, was ich eben gesagt habe? Ich will, dass die Leute das Hotel verlassen, innerhalb der nächsten 30 Minuten.« – »Okay«, habe ich gesagt, »ich muss mich nur anziehen, duschen, und dann mache ich, was Sie wollen.« Das ganze Hotel war von der Miliz eingekreist, die mit Granaten, Gewehren, Knüppeln und mit allem, was man sich vorstellen kann, bewaffnet waren. Ich dachte, das ist das Ende. Ich habe die Flüchtlinge, denen ich am meisten vertraute, geweckt und ihnen gesagt, wen sie vom Faxgerät aus anrufen sollen – hochrangige ruandische Generäle, die ich kannte –, und ich habe dann mit denen verhandelt. Ich habe mich damals mehr auf die Generäle als auf die internationale Gemeinschaft verlassen. Es ging alles sehr schnell, aber wir hatten Glück, noch bevor die halbe Stunde um war, bekam der Leutnant den Befehl, sich vom Hotel zurückzuziehen. ZEIT: Das klingt fast so, als hätten die sich einen sadistischen Spaß mit Ihnen gemacht. Wie haben Sie es geschafft, dass etwa Ihre Kinder in solchen Situationen nicht panisch wurden? Rusesabagina: Natürlich war jeder verzweifelt. Die Neuankömmlinge sind oft erst einmal zusammengebrochen, aber die, die schon etwas länger da waren, hatten sich mit der Situation arrangiert. Man sah richtig, wie sich die Leute im Hotel veränderten. Das Hotel wirkte wie eine Oase, es gab sogar Flüchtlinge, die im Hotel geheiratet haben. ZEIT: Glauben Sie, Sie hätten ebenso viele Menschen in einem Hotel retten können, das nicht zu einer europäischen Firma gehörte? Rusesabagina: Die Leute von Sabena haben mir schon sehr geholfen. Zum Beispiel am 13. Mai. Damals kam ein Leutnant in mein Büro und fragte, ob er sich mit mir kurz unterhalten könnte. Ich bot ihm einen Stuhl an, und er sagte: »Hören Sie, wir werden Sie heute Nachmittag um vier Uhr angreifen. Ich habe keine Ahnung, wie Sie sich retten können, aber es wird definitiv passieren.« Also habe ich sofort alle meine Kontakte angerufen, auch die Leute von Sabena in Brüssel. Sie hatten einen kleinen Krisenstab eingerichtet und fingen sofort an, zu telefonieren. Um vier Uhr habe ich mich dann auf einen Stuhl gesetzt und auf den Angriff gewartet. Aber nichts passierte. ZEIT: Journalisten haben Sabena vorgeworfen, Sie nur in das Hotel abkommandiert zu haben, um ihr teures Hotel vor Kriegsschäden zu schützen. Rusesabagina: Nein, das stimmt nicht. Ich bin zwar nicht evakuiert worden, aber ich hatte immer ein gutes Verhältnis mit Sabena. Ich habe versucht, meine Familie außer Landes zu bringen, aber das hat nicht geklappt. Sie wurden festgehalten, zusammengeschlagen, konnten aber zum Hotel zurückkehren. Meine Frau war so schwer verletzt, dass sie sich zwei Wochen lang nicht im Bett hin- und herdrehen konnte. ZEIT: Im Juli 1994 nahmen die Tutsi-Truppen der Rwanda Patriotic Front die ruandische Hauptstadt Kigali ein, und das Hotel wurde evakuiert. Sie sind danach nach Brüssel gegangen. Warum? Rusesabagina: Ich habe gemerkt, dass mein Leben in Gefahr war. Ein Soldat kam damals in mein Haus und wollte mich erschießen. Ich musste mich richtig mit ihm schlagen, ich habe um Hilfe gerufen und hatte Glück. Es kamen Passanten, die mir geholfen haben. Am nächsten Morgen kam der Vorgesetzte des Soldaten zu mir und sagte: »Hören Sie, Mister Manager, der Junge hatte keine Waffe, das war ein Spielzeug.« Ich habe ihm gesagt: »Jetzt hören Sie mal, Major. Ich benutze zwar selbst nie Waffen, aber ich weiß ziemlich genau, wie eine echte Waffe aussieht. Dieser Soldat hatte eine.« ZEIT: Warum wollte er Sie umbringen? Rusesabagina: Ich habe keine Ahnung. Aber der Massenmord hat etwas mit den Menschen in Ruanda gemacht. Sie haben ihre Menschlichkeit verloren. Ich bin erst 2003 wieder dorthin gefahren, mit Terry George, dem Regisseur von Hotel Rwanda, und da war ich schon sehr gerührt, wie herzlich ich am Flughafen empfangen wurde. Es hatte sich herumgesprochen, dass ich kam. ZEIT: Haben Sie sich mit Ihren Fähigkeiten, für Ausgleich zu sorgen, nie überlegt, in die Politik zu gehen? In Brüssel etwa, Sie sind ja jetzt belgischer Staatsbürger. Rusesabagina: O nein, dazu bin ich viel zu alt. * Die Bilder der Toten stammen aus der Sammlung des National Genocide Memorial Centre in Kigali. 1993 unterschrieb Präsident Habyarimana, ein Hutu, ein Friedens-abkommen mit den Tutsi der Rwanda Patriotic Front. Die UN flogen Soldaten ein, um die Umsetzung zu überwachen. Am 6. April 1994 wurde der Präsident durch einen Anschlag getötet. Der Massenmord an Tutsi und gemäßigten Hutu begann. Am 21. April beschlossen die UN, den Großteil der Truppen abzuziehen. Nur General Roméo Dallaire blieb mit 270 Mann. Erst als im Juli die Tutsi-Truppen der Patriotic Front von Uganda aus angriffen und Kigali einnahmen, wurde das Töten beendet. ** Paul Rusesabagina studierte Theologie in Kamerun und Hotelführung in Kenia. Heute lebt der 50-Jährige mit Frau und vier Kindern in Brüssel und betreibt ein Transportunternehmen. "Hotel Rwanda" läuft auf der Berlinale und kommt am 5. Mai in die Kinos Das Gespräch führte Kerstin Kohlenberg
|